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Donauparkbahn

Die jüngere Schwester der Liliputbahn im Prater wurde als Ausstellungsbahn zur Wiener Internationalen Gartenschau (WIG) 1964 eröffnet. Sie bezaubert durch die Schönheit ihrer Strecke, welche durch die gepflegte Parklandschaft vorbei an prächtigen Blumenbeeten und saftigen Wiesen führt. Auf der Fahrt entdecken Sie wunderschöne Plätzchen, die es durch einen anschließenden Spaziergang zu erkunden gilt oder sie lassen inmitten einer der schönsten Erholungslandschaften Wiens einfach die Seele baumeln.
Die Donauparkbahn bringt Sie auch in Bereiche des Parks, die man zu Fuß normalerweise nicht erreichen kann. Mit dem Kombiticket kann man die Bahnfahrt perfekt mit einem Besuch des Donauturms verbinden. 

FAHRPLAN

Station 10:00 bis 13:00
Intervall
13:00 bis Betriebsschluss [1]
Intervall
Donauturm ab 10:00 alle 25 Min. ab 12:55 alle 10-25 Min.
Donau-City ab 10:05 alle 25 Min. ab 13:00 alle 10-25 Min.
Rosenschau ab 10:15 alle 25 Min. ab 13:10 alle 10-25 Min.
Im Juni: Montag bis Freitag erster Zug 9:10 Uhr ab Donauturm.
Bei geringem Fahrgastandrang generell Intervall alle 25 Min.
Bei größerem Fahrgastandrang Intervall alle 8-12 Minuten.
[1] Letzter Zug: 17:55 ab Station Donauturm / 18:10 ab Station Rosenschau. An Wochenenden und bei größerem Fahrgastaufkommen wird die Betriebszeit verlängert.

öffnungszeiten

Montag10:00 - 18:00
Dienstag10:00 - 18:00
Mittwoch10:00 - 18:00
Donnerstag10:00 - 18:00
Freitag10:00 - 18:00
Samstag10:00 - 18:00
Sonntag10:00 - 18:00
2. November bis 25. März - WinterpauseGeschlossen

preise

Rundfahrt


5,00 pro Person
Kinder bis 14 Jahre: 3,00 €
Teilstrecke
(2 Stationen)

3,00 pro Person
Kinder bis 14 Jahre: 2,00 €
Kombi-Ticket mit Donauturm

17,50 pro Person
Kinder bis 14 Jahre [1]: 10,00 €
Tageskarte



12,00 pro Person
Kinder bis 14 Jahre: 7,00 €
Gruppenkarte
(ab 10 Pers.)


4,00 pro Person
Kinder bis 14 Jahre: 1,80 € [2]
Jahreskarte Liliputbahn und Donauparkbahn [3]
80,00 pro Person
Kinder bis 14 Jahre: 40,00 €
[1] Kinder unter 6 Jahren haben im Donauturm freien Eintritt und benötigen daher nur ein Ticket für die Donauparkbahn.
[2] Preis gilt auch für jede erwachsene Begleitperson der Kindergruppe.
[3] Die Jahreskarte berechtigt an den Betriebstagen der jeweiligen Saison die Liliputbahn und die Donauparkbahn uneingeschränkt oft zu benutzen.
Bei Veranstaltungen gelten unter Umständen andere Fahrpreise und Jahres- sowie Tageskarten haben keine Gültigkeit.

strecke

Die Donauparkbahn befindet sich im 22. Wiener Gemeindebezirk. Der Rundkurs in Form einer nicht geschlossenen Acht ist 3,4 km lang. Bei der Station "Rosenschau" haben Sie nach einem kurzen Fußweg Anschluss an die U-Bahn Linie U1 (Alte Donau), danach folgt die Station "Donauturm" genau am Fuße des weithin sichtbaren Wiener Wahrzeichens. Von dort geht die Fahrt zur Station "Donau-City". Diese Haltestelle besitzt keine Kassa, Sie können aber trotzdem zusteigen - kaufen Sie ihr Ticket dann bitte einfach bei der nächsten Station "Rosenschau". Die gesamte Rundfahrt dauert etwa 20 Minuten. Sie können bei jeder Station ein- und aussteigen, es gibt neben der vollen Rundfahrt auch Teilstreckenkarten für eine Fahrstrecke von bis zu 2 Stationen.

geschichte

Der Donaupark und die WIG64
Ursprünglich diente das Gebiet zwischen Wagramer Straße, Siedlung Bruckhaufen, Arbeiterstrandbadstraße und Hubertusdamm im 22. Bezirk (Donaustadt) als Mülldeponie und Militärschießstätte. Nur 4 km vom Stephansdom entfernt, breitete sich hier über Jahrzehnte hindurch eine Wüste aus Unrat aus, die in den Sommermonaten mit ihrem Gestank die umliegenden Stadtteile beeinträchtigte. Die Wiener Stadtverwaltung beschloss daher um 1960, das Gelände und die Deponie zu sanieren und darauf eine gigantische Parklandschaft anzulegen.

Dies geschah in Verbindung mit der "Wiener Internationalen Gartenschau 1964" (WIG 64) unter der Gesamtplanung des damaligen Stadtgartendirektors Prof. Ing. Alfred Auer. Auf dem etwa 100 Hektar großen Gebiet entstanden ein 30.000 m² großer See, ein Straßen- und Wegenetz von 25 km und rund 7 Millionen Bäume, Sträucher und wunderschön blühende Blumen.

Mehrere große Ausstellungshallen befanden sich auf dem Gelände der heutigen Donau-City und als weithin sichtbares Wahrzeichen und Symbol für das moderne Wien wurde der 252 m hohe Donauturm mit Aussichtsplattform und zwei rotierenden Restaurants errichtet. Als besondere Attraktionen gab es neben dem Donauturm und den bis Anfang der 90er-Jahre genutzten Ausstellungshallen ein Seerestaurant, eine Seebühne, das Turmgewächshaus, ein Kino und sogar eine Bücherei mit "Lesehügeln".

Als Verkehrsmittel durch das Ausstellungsgelände standen ein 2,2 km langer Doppelsessellift mit 3 Stationen, 20 motorbetriebene Rikschas zum Mieten und eben die Donauparkbahn zur Verfügung. Von all diesen Attraktionen haben bis heute nur der Donauturm und die Eisenbahn überlebt. Auch der markante Sessellift verfiel in den 80er-Jahren zu einer gespenstischen Ruine und wurde später schließlich komplett abgebaut. Obwohl vieles der ursprünglichen Einrichtung des Parks aus der WIG-Zeit bereits verschwunden ist, zeugen auch heute noch manche Details von seiner glanzvollen Vergangenheit. Eine Spurensuche lohnt sich auf jeden Fall.

geschichte

Die Bahn
Die Donauparkbahn ist ein lebendiges Stück Wiener Stadtgeschichte. Sie wurde im Jahr 1963 gemeinsam mit dem Bau des Donauparks von der Liliputbahn im Prater errichtet. Die Ausführung der Gleisanlagen und Fahrzeuge orientierte sich stark an der Liliputbahn. Die ersten offiziellen Fahrten fanden am 11. Dezember 1963 statt, die eigentliche Betriebsaufnahme dann am Eröffnungstag der WIG, dem 16. April 1964. Zur 3,4 km langen Bahnstrecke mit 3 Haltestellen gehörte auch ein Remisengebäude mit Werkstätten- und Sozialräumen in der südlichen Ecke des Areals (etwa auf Höhe des heutigen Bienenhauses), welches aber schon 10 Jahre später dem Bau der Uno-City weichen mußte. Als Ersatz wurde 1976 eine neue, größere Remise auf der anderen Seite des Parks, direkt an der Arbeiterstrandbadstraße gebaut.
Bemerkenswert ist auch, dass die heutige Haltestelle "Donau-City", welche heute idyllisch mitten in einem Föhrenwald gelegen ist, seinerzeit die wichtigste Haltestelle der Bahn war. Sie trug den Namen "Haupteingang" und war damit erste Anlaufstelle für die Besucher der WIG.

An Fahrzeugen wurden 3 Diesellokomotiven unterschiedlicher Bauart und 3 Wagengarnituren aus je 6 Waggons auf Jakobsdrehgestellen geliefert. Außerdem gab es noch zwei Doppelwagen, welche zur Kapazitätserhöhung an einen Zug hinten angekuppelt werden konnten (diese Doppelwagen fahren heute noch mit der orangen Diesellok D2). Sämtliche Fahrzeuge wurden von der heute nicht mehr existierenden Maschinenfabrik Rudolf Bauer aus Wien Meidling geliefert.

Im Gegensatz zu den Wagen der Liliputbahn, deren Grundkonstruktion aus dem Jahre 1928 stammt, wurden die Waggons der Donauparkbahn in einem für die 60er-Jahre typischen Design ausgeführt und erhielten gepolsterte Sitzbänke. Auch die Federung der Drehgestelle wurde verbessert. Da die Wagen nach über 50 Jahren Betrieb nun schon starke Verwitterungserscheinungen aufweisen, werden sie der Reihe nach in der Werkstätte der Liliputbahn im Prater neu aufgebaut. Sie sind luftiger und leichter ausgeführt, die Polstersitze mussten wieder den pflegeleichten Lattensitzen weichen. Die neuen Wagen haben auch spezielle Mehrzweckabteile zur Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen.

Technik

Die Strecke
Die Donauparkbahn wird im Einrichtungsbetrieb gegen den Uhrzeigersinn befahren. Die Strecke hat die Form eines nicht geschlossenen Achters mit 3 Stationen, Ausweichen sind nicht vorhanden. Aus diesem Grund gibt es auch eine sehr einfache Betriebsabwicklung mit Fahren im Zeitabstand ohne Sicherungsanlagen und Fahrdienstleiter. Die Weichen im Remisenbereich sind von Hand betätigte Feldbahnweichen mit Gelenkzungen und Stellgewicht.

Streckenlänge: 3,4 km Rundkurs
Stationen: 3 (Rosenschau, Donauturm, Donau-City)
Spurweite: 381 mm (15")
kleinster Bogenhalbmesser: 25m
größte Neigung: 28 ‰
Schienentype Vignol: S10
Schwellen: Holz (Eiche/Buche)

Die Lokomotiven
Sämtliche Fahrzeuge der Donauparkbahn wurden speziell für diese im Jahr 1963 von einer Firma gebaut, die keinerlei Erfahrung im Schienenfahrzeugbau hatte. Dies äußert sich vor allem in den ungewöhnlichen Fahrwerkskonstruktionen der Lokomotiven. Die sehr robust und einfach gebauten Maschinen sind aber nicht zuletzt dank fürsorglicher Pflege trotzdem noch täglich im Einsatz.

geschichte

Der Donaupark und die WIG64
Ursprünglich diente das Gebiet zwischen Wagramer Straße, Siedlung Bruckhaufen, Arbeiterstrandbadstraße und Hubertusdamm im 22. Bezirk (Donaustadt) als Mülldeponie und Militärschießstätte. Nur 4 km vom Stephansdom entfernt, breitete sich hier über Jahrzehnte hindurch eine Wüste aus Unrat aus, die in den Sommermonaten mit ihrem Gestank die umliegenden Stadtteile beeinträchtigte. Die Wiener Stadtverwaltung beschloss daher um 1960, das Gelände und die Deponie zu sanieren und darauf eine gigantische Parklandschaft anzulegen.

Dies geschah in Verbindung mit der "Wiener Internationalen Gartenschau 1964" (WIG 64) unter der Gesamtplanung des damaligen Stadtgartendirektors Prof. Ing. Alfred Auer. Auf dem etwa 100 Hektar großen Gebiet entstanden ein 30.000 m² großer See, ein Straßen- und Wegenetz von 25 km und rund 7 Millionen Bäume, Sträucher und wunderschön blühende Blumen.

Mehrere große Ausstellungshallen befanden sich auf dem Gelände der heutigen Donau-City und als weithin sichtbares Wahrzeichen und Symbol für das moderne Wien wurde der 252 m hohe Donauturm mit Aussichtsplattform und zwei rotierenden Restaurants errichtet. Als besondere Attraktionen gab es neben dem Donauturm und den bis Anfang der 90er-Jahre genutzten Ausstellungshallen ein Seerestaurant, eine Seebühne, das Turmgewächshaus, ein Kino und sogar eine Bücherei mit "Lesehügeln".

Als Verkehrsmittel durch das Ausstellungsgelände standen ein 2,2 km langer Doppelsessellift mit 3 Stationen, 20 motorbetriebene Rikschas zum Mieten und eben die Donauparkbahn zur Verfügung. Von all diesen Attraktionen haben bis heute nur der Donauturm und die Eisenbahn überlebt. Auch der markante Sessellift verfiel in den 80er-Jahren zu einer gespenstischen Ruine und wurde später schließlich komplett abgebaut. Obwohl vieles der ursprünglichen Einrichtung des Parks aus der WIG-Zeit bereits verschwunden ist, zeugen auch heute noch manche Details von seiner glanzvollen Vergangenheit. Eine Spurensuche lohnt sich auf jeden Fall.

Die Bahn
Die Donauparkbahn ist ein lebendiges Stück Wiener Stadtgeschichte. Sie wurde im Jahr 1963 gemeinsam mit dem Bau des Donauparks von der Liliputbahn im Prater errichtet. Die Ausführung der Gleisanlagen und Fahrzeuge orientierte sich stark an der Liliputbahn. Die ersten offiziellen Fahrten fanden am 11. Dezember 1963 statt, die eigentliche Betriebsaufnahme dann am Eröffnungstag der WIG, dem 16. April 1964. Zur 3,4 km langen Bahnstrecke mit 3 Haltestellen gehörte auch ein Remisengebäude mit Werkstätten- und Sozialräumen in der südlichen Ecke des Areals (etwa auf Höhe des heutigen Bienenhauses), welches aber schon 10 Jahre später dem Bau der Uno-City weichen mußte. Als Ersatz wurde 1976 eine neue, größere Remise auf der anderen Seite des Parks, direkt an der Arbeiterstrandbadstraße gebaut.
Bemerkenswert ist auch, dass die heutige Haltestelle "Donau-City", welche heute idyllisch mitten in einem Föhrenwald gelegen ist, seinerzeit die wichtigste Haltestelle der Bahn war. Sie trug den Namen "Haupteingang" und war damit erste Anlaufstelle für die Besucher der WIG.

An Fahrzeugen wurden 3 Diesellokomotiven unterschiedlicher Bauart und 3 Wagengarnituren aus je 6 Waggons auf Jakobsdrehgestellen geliefert. Außerdem gab es noch zwei Doppelwagen, welche zur Kapazitätserhöhung an einen Zug hinten angekuppelt werden konnten (diese Doppelwagen fahren heute noch mit der orangen Diesellok D2). Sämtliche Fahrzeuge wurden von der heute nicht mehr existierenden Maschinenfabrik Rudolf Bauer aus Wien Meidling geliefert.

Im Gegensatz zu den Wagen der Liliputbahn, deren Grundkonstruktion aus dem Jahre 1928 stammt, wurden die Waggons der Donauparkbahn in einem für die 60er-Jahre typischen Design ausgeführt und erhielten gepolsterte Sitzbänke. Auch die Federung der Drehgestelle wurde verbessert. Da die Wagen nach über 50 Jahren Betrieb nun schon starke Verwitterungserscheinungen aufweisen, werden sie der Reihe nach in der Werkstätte der Liliputbahn im Prater neu aufgebaut. Sie sind luftiger und leichter ausgeführt, die Polstersitze mussten wieder den pflegeleichten Lattensitzen weichen. Die neuen Wagen haben auch spezielle Mehrzweckabteile zur Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen.